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Klimaschutz

Klimaschutz in Unternehmen: Anmeldung zur Beratung per QR-Code

Gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen bieten der Landkreis und die Hansestadt Lüneburg kostenfreie Einstiegsberatungen für Unternehmen an. Künftig bekommen Unternehmen dafür einen QR-Code zugeschickt, mit dem sie sich problemlos online anmelden können. Die Beratung findet vor Ort statt.

Das neue Angebot „Transformationsberatung – Impuls Klimaneutralität“ ergänzt die Beratungsangebote zu Solarenergie sowie zu Energie- und Materialeffizienz. Viele interessierte und zufriedene Unternehmen veranlassten den Ausschuss für Klimaneutralität am 25. Januar 2022 zu dem Beschluss: Die Zusammenarbeit mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) soll weitergeführt werden. Die Kooperation ist nun vom Kreistag genehmigt worden.

Das Angebot richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen. Die Transformationsberatung setzt einen ersten Impuls für das Klimamanagement im Unternehmen: Eine von der KEAN anerkannte Beraterin oder ein anerkannter Berater wirft einen ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen, um die wesentlichen betrieblichen Treibhausgas-Quellen zu identifizieren sowie ein Klimaschutzziel zu formulieren. Daraus ergeben sich für das Unternehmen Handlungsschwerpunkte und ein Fahrplan, wie das Ziel erreicht werden kann. Zudem werden vertiefende Beratungsmodule wie die „Transformationsberatung – Impuls Solar" oder die „Transformationsberatung – Impuls Energie- und Materialeffizienz" empfohlen.

Ein erfolgreiches Beispiel ist das Lüneburger Unternehmen Eurolaser. Das ganz klare Ziel: Weniger Energieverbrauch, dadurch weniger Umweltbelastung und geringere Kosten. Um einen Weg dorthin zu finden, holte sich der Maschinenbauer professionelle Unterstützung – im Rahmen einer Solarberatung. Der Wert solcher Beratungen beträgt zwischen 750 Euro und 1.000 Euro.

Koordiniert wird das Beratungsangebot von den Klimaschutzbereichen des Landkreises Lüneburg und der Hansestadt gemeinsam mit der IHK Lüneburg-Wolfsburg, der Wirtschaftsförderung Lüneburg und der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. „Wir kümmern uns darum, dass für jeden Interessierten eine passende Ansprechperson zur Verfügung steht“, erklärt Tobias Winkelmann vom Fachdienst Kreisentwicklung, Wirtschaft und Klimaschutz des Landkreises. Die Beauftragung und Beratung werden von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen finanziert.

Weitere Informationen zum Thema Klimaschutz gibt es im Internet unter https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/energieberatung/unternehmen/index.php

 

LED-Beleuchtung für den Klimaschutz

Klimaschutz durch Umstellung der Innen- und Hallenbeleuchtung auf LED-Beleuchtung

Im Rahmen des Projektes „Klimaschutzteilkonzept“ sind die Liegenschaften der Stadt Bleckede im Hinblick auf den energetischen Zustand von Gebäudesubstanz und Anlagentechnik untersucht worden. Als Ergebnis dieser Untersuchung ist eine Modernisierungsempfehlung erstellt worden, nach deren Umsetzung sich der Endenergiebedarf der Gebäude reduzieren lässt.

Die Stadt Bleckede hat beschlossen - als wesentlichen Bestandteil der Modernisierungsempfehlung - die Innenbeleuchtung der Turnhalle Lauenburger Straße in Bleckede und der Kindertagesstätten Alt Garge und Sonnenweg auf energiesparende LED - Beleuchtung umzustellen. Dafür wurden beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Fördergelder aus der Fördermaßnahme „Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen - Kommunalrichtlinien im Förderbereich: V.2. Klimaschutz bei der LED-Innen- und -Hallenbeleuchtung“ beantragt. Es wurden der Stadt Fördermittel in Höhe von 30 Prozent der dafür aufzubringenden Mittel zur Verfügung gestellt. Durch die Maßnahmen wird bei der Beleuchtung bei gleichbleibender oder meistens verbesserter Lichtqualität eine Energieeinsparung von 70 bis 80 Prozent erwartet.

Im Sommer 2017 wurde die Beleuchtung umgestellt. Die Stadt Bleckede hat für die dadurch erzielte Kohlendioxid(CO2)-Einsparung ein Zertifikat vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit erhalten. Allein mit dieser Maßnahme werden insgesamt 521 Tonnen CO2 eingespart. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 produzierte ein Einwohner Deutschlands durchschnittlich 9,1 Tonnen CO2.