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Klimaschutz

Förderung des Ausbaus nicht öffentlicher Elektroladeinfrastruktur für Unternehmen und Vereine

Mit diesem Förderprogramm wird die Lücke zwischen der Förderung von öffentlich zugänglichen Ladestationen und Ladepunkten für Wohngebäude geschlossen: Erstmals werden private Unternehmen oder auch eingetragene Vereine beim Aufbau eigener, also nicht öffentlich zugänglicher Elektroladeinfrastruktur unterstützt. Allerdings sollen die Ladepunkte den Arbeitnehmer/innen bzw. Vereinsmitgliedern zugänglich gemacht werden.

Zu beachten sind folgende Fördereckpunkte:
Antragsberechtigte: Einzelunternehmen, Einzelkaufleute, Freiberufler/innen, Gesellschaften des bürgerlichen Rechts, Kommanditgesellschaften, offene Handelsgesellschaften, Aktiengesellschaften, Partnergesellschaften, eingetragene Vereine, Genossenschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung

Antragstellung: Die erste Antragsrunde läuft ab sofort bis zum 31. März 2021. Die Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet (Windhundprinzip). Laufzeit des Förderprogramms: 02. Dezember 2020 bis 31. Dezember 2022

Fördergegenstand:
- Errichtung von Ladesäulen und Wallboxen
- Errichtung von Pufferspeichern im Zusammenhang mit neu errichteten Ladepunkten
- Errichtung von Solaranlagen im Zusammenhang mit neu errichteten Ladepunkten
- Herstellung oder Ertüchtigung des Netzanschlusses einschließlich der Stromkreise bis zum Ladepunkt (falls nicht der Netzbetreiber zuständig ist)

Förderfähige Ausgaben:
- Planung und Beratung
- Beschaffung der Technik (Kauf, Leasing oder anderweitig beschafft)
- Notwendige Installations- und Baumaßnahmen (inkl. im Zusammenhang stehende Änderungen von bestehenden Gehwegen oder Parkflächen)
- Ersatzbeschaffungen und Nachrüstungen
- Netzanschlüsse
Der Grunderwerb, laufende Betriebskosten oder Finanzierungskosten sind nicht förderfähig.

Förderhöhe: Sie ist abhängig vom Fördergegenstand sowie von der Leistungsstärke der Ladeinfrastruktur.

Es gelten darüber hinaus noch weitere Voraussetzungen:
- Sachliche und zeitliche Kausalität zur COVID-19-Pandemie oder zu der durch sie hervorgerufenen wirtschaftlichen Notlage (da die Förderung aus Mitteln des Sondervermögens zur Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie erfolgt)
- Zweckbindungsfrist: 3 Jahre
- Dauer der Projektumsetzung von Bewilligung bis Inbetriebnahme: nicht länger als neun Monate
- Kumulation mit anderen Förderungen (z.B. Land, Bund oder EU) ist unzulässig
- Beachtung der De-minimis-Verordnung (regelt staatliche Beihilfen bzw. Höchstbeträge für Unternehmen)

Richtlinie mit Details zu den Förderkonditionen (PDF-Datei).

Bewilligungsstelle ist die Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover - Stabsstelle Change - Elektromobilität (Tel.: 0511/3034-2500). Auf der Website der Landesbehörde finden Interessierte nähere Informationen und den Antragsvordruck (externer Link).

(Stand: 14. Dezember 2020)

LED-Beleuchtung für den Klimaschutz

Klimaschutz durch Umstellung der Innen- und Hallenbeleuchtung auf LED-Beleuchtung

Im Rahmen des Projektes „Klimaschutzteilkonzept“ sind die Liegenschaften der Stadt Bleckede im Hinblick auf den energetischen Zustand von Gebäudesubstanz und Anlagentechnik untersucht worden. Als Ergebnis dieser Untersuchung ist eine Modernisierungsempfehlung erstellt worden, nach deren Umsetzung sich der Endenergiebedarf der Gebäude reduzieren lässt.

Die Stadt Bleckede hat beschlossen - als wesentlichen Bestandteil der Modernisierungsempfehlung - die Innenbeleuchtung der Turnhalle Lauenburger Straße in Bleckede und der Kindertagesstätten Alt Garge und Sonnenweg auf energiesparende LED - Beleuchtung umzustellen. Dafür wurden beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Fördergelder aus der Fördermaßnahme „Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen - Kommunalrichtlinien im Förderbereich: V.2. Klimaschutz bei der LED-Innen- und -Hallenbeleuchtung“ beantragt. Es wurden der Stadt Fördermittel in Höhe von 30 Prozent der dafür aufzubringenden Mittel zur Verfügung gestellt. Durch die Maßnahmen wird bei der Beleuchtung bei gleichbleibender oder meistens verbesserter Lichtqualität eine Energieeinsparung von 70 bis 80 Prozent erwartet.

Im Sommer 2017 wurde die Beleuchtung umgestellt. Die Stadt Bleckede hat für die dadurch erzielte Kohlendioxid(CO2)-Einsparung ein Zertifikat vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit erhalten. Allein mit dieser Maßnahme werden insgesamt 521 Tonnen CO2 eingespart. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 produzierte ein Einwohner Deutschlands durchschnittlich 9,1 Tonnen CO2.