Bleckede, 16.11.2025 – Anlässlich des Volkstrauertags 2025 hat der stellvertretende Bürgermeister Herbert Beusch im Namen von Bürgermeister Dennis Neumann die offizielle Gedenkrede gehalten.
In seiner Rede erinnerte Beusch an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft – sowohl der beiden Weltkriege als auch aktueller Konflikte weltweit. Er betonte die Bedeutung des Volkstrauertags als Moment des Innehaltens, aber auch als Aufforderung zum Handeln:
„Es ist wichtig, dass wir diesen Tag des Gedenkens nicht nur als Rückblick betrachten, sondern auch als einen Aufruf zur Reflexion und zum Handeln.“
Der stellvertretende Bürgermeister würdigte die Menschen aus Bleckede und Umgebung, die für Frieden und Freiheit kämpften, und stellte heraus, dass deren Mut auch heute notwendig sei. Insbesondere angesichts der zunehmenden weltweiten Konflikte sowie steigender Extremismen und Intoleranz müsse die Gesellschaft wachsam bleiben.
„Wir müssen aktiv für den Frieden eintreten und uns gegen Extremismus und Hass positionieren.“
Beusch appellierte an den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bleckede und hob die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen hervor:
„Frieden ist kein Zustand, den wir einfach herstellen können – er ist das Ergebnis von Bemühungen, von Dialog und von gemeinsamem Handeln.“
Sein ausdrücklicher Dank galt dem Pastor für den vorausgegangenen Gottesdienst, der Feuerwehr Bleckede, der Schützengilde sowie allen weiteren Institutionen und Gruppen, die zur Gestaltung und Stärkung der Gemeinschaft beitragen. Ebenso dankte er den Anwesenden, die mit der Kranzniederlegung ein Zeichen des Gedenkens und des Friedens setzten.
Beusch warnte zudem vor dem zunehmenden Aufkommen extremistischer Tendenzen, die auch auf lokaler Ebene spürbar seien. Diese Entwicklung erfordere ein entschiedenes Eintreten für demokratische Werte, Empathie und Respekt.
Zum Abschluss rief Beusch dazu auf, den Volkstrauertag nicht nur der Erinnerung zu widmen, sondern ihn auch als Anstoß für eigenes Engagement zu verstehen – für Bleckede und darüber hinaus.
Er schloss seine Rede mit den Worten:
„Die Erinnerung an die Toten ist das Licht, das den Weg in die Zukunft erhellt.“