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Ukraine

Informationen für Helfende

Bleckeder Bürgerinnen und Bürger, die Angesichts der schockierenden Bilder Flyer zum Spendenaufruf von Aktionsgemeinschaft "Soforthilfe Ukraine 2022"aus der Ukraine und den Berichten über die Flucht aus dem Kriegsgebieten helfen möchten, haben folgende Möglichkeiten:

Bürger-Telefon der Stadt Bleckede
Montag 8 bis 12 Uhr
Dienstag 13 bis 18 Uhr
Mittwoch, Donnerstag, Freitag 8 bis 12 Uhr
Die Mitarbeiterinnen Frau Klein und Frau Wegesack beantworten erste Fragen unter der Telefon-Nummer 05852 / 977-55. Beide sind auch über die Mail-Adresse ukraine@bleckede.de zu erreichen.

Bereitstellung von Wohnraum
Eine sehr große Hilfe wäre die Bereitstellung von Wohnraum. Diesen sucht die Stadt Bleckede dringend für die Unterbringung der Geflüchteten. Vermieter können den Wohnraum beim Bürger-Telefon der Stadt melden.

Aktionsgemeinschaft „Soforthilfe Ukraine 2022“
Die Stadt Bleckede, die Werbegemeinschaft Bleckede e.V. und der BürgerVerein Bleckede e.V. haben sich zu der Aktionsgemeinschaft „Soforthilfe Ukraine 2022“ zusammengeschlossen. Ziel dieser Aktionsgemeinschaft ist, direkt vor Ort in der Ukraine zu helfen.

Dazu wurde das folgende Spendenkonto eingerichtet:

BürgerVerein Bleckede e.V.
IBAN: DE32 2405 0110 0065 8713 52
Verwendungszweck: Soforthilfe Ukraine 2022

Mit den eingegangenen Spendengeldern wurden bisher folgende Hilfsprojekte unterstützt:

> am 16. März 2022: Stiftung „Hof Schlüter“ - 4.000 Euro
Hilfstransport nach Kiew mit
• Laktosefrei Milch, Glutenfreies Mehl
• Powerbanks und Kabeltrommeln
• Medikamente gegen Diabetes und Bluthochdruck, Antibiotika
• Infusionslösungen und –systeme
• Braunülen

> am 16. März 2022: „Lüneburger Hilfsprojekt für die Ukraine e.V.“ - 4.000 Euro
Hilfstransport für zwei Kliniken in Charkiw mit
• Medikamente verschiedenster Art
• Verbandmaterial

> am 7. April 2022: „Lüneburger Hilfsprojekt Ukraine e.V.“ - 5.000 Euro
Hilfstransport für das Flüchtlingszentrum und das Zentral-Krankenhaus in Winnyzja mit
• Medikamente
• Verbandmaterial
• Nahrungsmittel

> am 20. April 2022: „Lüneburger Hilfswerk Ukraine e.V.“ - 5.000 Euro
Hilfstranstport für ein traumatologisches Zentrum (wie z.B. Uni-Klinik Winnyzja) mit
• medizinischen Hilfsgütern

> am 11. Mai 2022: „Lüneburger Hilfswerk Ukraine e.V.“ - 4.000 Euro sowie Sachspende im Wert von rund 1.800 Euro
Ultraschall-Gerät für die traumatologische Abteilung des Krankenhauses Pyrogova in Winnyzja
Sachspende in Form von 500 Stück Nachfüllpacks für Verbandkästen

 

(Stand: 11. Mai 2022)

 

 

Hotline der Ausländerbehörde
Für die Ukrainerinnen und Ukrainer, die auf dem Gebiet der Hansestadt und des Landkreises Lüneburg eintreffen, bietet die gemeinsame Ausländerbehörde eine Hotline an. Hier klären Mitarbeiter der Behörde mit den Anrufern „ausländerrechtliche Fragen in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine“.
Tel: +49 41 31 30 94 44 4
Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr
Mail: b332@stadt.lueneburg.de

Neue Website des Landkreises zur Bündelung von HilfsangebotenÜbersicht der Kontaktdaten im Landkreis und die Hilfsmöglichkeiten
Wer organisiert derzeit Kleiderspenden vor Ort? Und wie kann jemand helfen, der mehrere Sprachen spricht und aus dem Ukrainischen ins Deutsche übersetzen kann?
Um regionale Hilfsangebote zu bündeln, hat der Landkreis Lüneburg eine neue Website online geschaltet: www.landkreis-lueneburg.de/ukraine (externer Link)

Geflüchtete Menschen zu Hause aufnehmen – was muss vorab bedacht werden?
Viele Mitbürger zeigen eine große Solidarität und Hilfsbereitschaft und möchten geflüchteten Menschen aus der Ukraine eine Unterkunft anbieten. Dies können ein oder mehrere Zimmer im eigenen Zuhause sein oder eine freistehende Wohnung bzw. ein freistehendes Haus. Einige Familien im Landkreis denken auch darüber nach, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bei sich aufzunehmen. Doch wer Menschen ein Zuhause auf Zeit bietet, geht damit auch die Verpflichtung ein, für seine Gäste zu sorgen.
Generell gilt: Bevor die Entscheidung getroffen wird, Menschen bei sich aufzunehmen, sollten sich potentielle Gastgeber gut auf die gemeinsame Zeit vorbereiten und sich folgende Fragen stellen:

- Wie lange kann eine kostenfreie Unterkunft gewährleistet werden?
- Kann den Gästen genügend Raum zur Verfügung gestellt werden (mindestens ein eigenes Zimmer), sodass allen Mitbewohnern die nötige Privatsphäre erhalten bleibt?
- Erlaubt der Vermieter, dass über längere Zeit eine oder mehrere Personen zusätzlich in der Wohnung bzw. im Haus wohnen?
- Welche Mehrkosten könnten auf die Gastgebenden zukommen und können sie sich diese auf Dauer leisten (z.B. Mehrkosten beim Verbrauch von Lebensmitteln, Strom, Heizung und Wasser, Transportkosten)?
- Wie wird sich die Gastfamilie mit ihren Gästen sprachlich, aber auch in Hinblick auf interkulturelle Unterschiede verständigen? Wie kann mit möglichen Konflikten umgegangen werden?
- Wie viel Zeit bleibt neben dem Beruf und der eigenen Familie, um den Gästen gerecht zu werden? (zum Beispiel für die Begleitung bei Behördengängen, für Gespräche, Hilfestellung bei der Alltagsorientierung, Kinderbetreuung u.v.m.)

Wer sich nach guter Überlegung und mit dem Einverständnis aller Familienmitglieder – auch der eigenen Kinder – sicher ist, dass er Menschen in Not bei sich aufnehmen möchte, kann sich beim Bürgertelefon der Stadt Bleckede - 05852 / 977-55 - melden: hier werden die Angebote gesammelt und koordiniert.

Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten
Entscheidet sich eine Familie dafür, unbegleiteten Kindern und Jugendlichen ein Zuhause zu bieten, geht sie eine noch größere Verantwortung und Verpflichtung ein: Gastfamilien stellen dem Kind oder Jugendlichen für einen vorübergehenden Zeitraum ihre Familie als Lebensort zur Verfügung – das heißt, dass die jungen Geflüchteten komplett am Familienleben teilhaben. Die Gasteltern müssen die teils traumatisierten Kinder und Jugendlichen beim Ankommen in ihrem neuen Zuhause unterstützen, ihnen beim Erlernen der deutschen Sprache und bei der Orientierung in Schule, Ausbildung und Gesellschaft helfen. Zudem muss die Bereitschaft zur kontinuierlichen Zusammenarbeit mit dem Jugendamt bestehen, dem rechtlichen Vormund des minderjährigen Flüchtlings. So verpflichten sich die Gasteltern beispielsweise zur Teilnahme an entsprechenden Informationsveranstaltungen und Schulungen.
Wer geflüchtete Kinder und Jugendliche bei sich aufnehmen möchte, sollte sein Angebot an das für seinen Wohnort zuständige Jugendamt melden.

Mehr Infos bietet die Ukraine-Themenseite: https://ukraine.landkreis-lueneburg.de/thema/ich-biete-hilfe-an/.

Informationen für Geflüchtete

Herzlich Willkommen in der Bundesrepublik Deutschland!

Wichtig: Die Rechtslage passt sich laufend an - informieren Sie sich daher zu den aktuellen Entwicklungen unbedingt auch auf den nachfolgend genannten Internetseiten.

Die nachfolgenden Informationen wurden von den Seiten der Hansestadt Lüneburg - Gemeinsame Ausländerbehörde für Hansestadt  und Landkreis Lüneburg am 23. März 2022 abgerufen. Bitte informieren Sie sich für eventuelle Neuerungen auch über den Link Informationen der Ausländerbehörde Hansestadt und Landkreis Lüneburg (externer Link)

Falls Sie mit Ihrem biometrischen Pass eingereist sind, ist Ihnen der Aufenthalt in Deutschland zunächst für 90 Tage erlaubt.

Bei Aufenthalt bei Familien oder Freunden - der Unterhalt ist gesichert
Sollten Sie sich zum Beispiel bei Ihrer Familie oder Freunden in Deutschland aufhalten und selbst für Ihren Unterhalt sorgen können, ist zunächst nichts weiter zu tun. Ein weiterer Aufenthalt bis zu drei Monaten kann genehmigt werden. Hierzu müssen Sie vor Ablauf der 90 Tage einen Antrag bei der Ausländerbehörde stellen. Sollten Sie sich für einen längeren Zeitraum in der Hansestadt oder in einer der Gemeinden des Landkreises Lüneburg aufhalten, melden Sie sich dennoch bei der zuständigen Meldebehörde Ihres Wohnortes unter Vorlage der Wohnungsgeberbestätigung  an.

Keine Unterstütung?
Falls Sie keine Unterstützung haben, bestehen verschiedene Möglichkeiten:

1. Vorübergehender Schutz nach § 24 Aufenthaltsgesetz
Sie können einen Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 des Aufenthaltsgesetzes (vorübergehender Schutz) stellen. Diese Aufenthaltserlaubnis ist zunächst ein Jahr gültig, berechtigt nach derzeitigem Stand zur Aufnahme einer Beschäftigung und Zugang zu Sozialleistungen.
ACHTUNG: Mit einer solchen Aufenthaltserlaubnis können Sie Ihren Wohnsitz nicht frei wählen. Durch die Antragstellung wird die Wohnsitznahme bei derzeitiger Unterbringung in der Hansestadt Lüneburg auf das Gebiet der Hansestadt Lüneburg beziehungsweise in sonstigen kreisangehörigen Gemeinden auf den Landkreis Lüneburg (ohne Hansestadt Lüneburg) beschränkt. Beachten Sie bitte dazu das folgende Merkblatt

Merkblatt über die Rechte und Pflichten bei einem vorrübergehenden Schutz - Englisch (externer Link)
Merkblatt über die Rechte und Pflichten bei einem vorrübergehenden Schutz - Ukrainisch (externer Link)

Sollten Sie vorübergehenden Schutz unter diesen Voraussetzungen beantragen wollen, gehen Sie bitte wie folgt vor:
> Melden Sie sich möglichst unter Vorlage einer ausgefüllten und unterschriebenen Wohnungsgeberbescheinigung (PDF-Datei) bei der zuständigen Meldebehörde an. Dort erhalten Sie eine Meldebescheinigung.
> Füllen Sie bitte das Antragsformular "Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz" (PDF-Datei) aus und unterschreiben Sie es.
> Senden Sie das ausgefüllte Antragsformular zusammen mit der Meldebescheinigung vorab an auslaenderbehoerde@stadt.lueneburg.de
Sie erhalten dann schnellstmöglich von der Ausländerbehörde einen Termin, zu dem Sie bitte das Antragsformular im Original und ein biometrisches Foto mitbringen.
> Im Anschluss an diesen Termin erhalten Sie zu einem späteren Zeitpunkt einen weiteren Termin zur erkennungsdienstlichen Behandlung.

2. Asylantragstellung
Sie würden zur Asylantragstellung weitergeleitet an die nächste Landesaufnahmebehörde. Sie könnten den Wohnsitz ebenfalls nicht frei wählen. Beachten Sie, dass ein Asylantrag ein langwieriges und aufwändiges Verfahren nach sich zieht. Angesichts der Möglichkeit, vorübergehenden Schutz zu beantragen (siehe unter 1.), rät die Ausländerbehörde Lüneburg derzeit von einer Asylantragstellung ab.

3. Aufenthaltserlaubnis aus anderen Gründen
Durch vorübergehenden Wegfall der Visumpflicht können Sie in besonderen Fällen vielleicht auch eine andere Aufenthaltserlaubnis beantragen, zum Beispiel aus familiären Gründen. Sollte es in Ihrem Einzelfall Besonderheiten geben, melden Sie sich hierzu bitte in unserer Hotline 04131-309-4444.

An dieser Stelle möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass in Deutschland weiterhin ein hohes Risiko besteht, sich mit Corona zu infizieren. Damit Sie sich in Ihrer ohnehin schon schweren Lage vor einer Infektion schützen können, nehmen Sie bitte das Impfangebot des Gesundheitsamtes beim Landkreis Lüneburg für sich und Ihre Kinder wahr.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.landkreis-lueneburg.de/corona bzw. über das Bürgertelefon 04131-261000 oder per E-Mail mit@landkreis-lueneburg.de

Weitere Informationen, auch in Ihrer Landessprache, erhalten Sie beim
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (externer Link)
Bundesministerium des Innern und für Heimat (externer Link)
Auswärtigen Amt (externer Link)

FAQs und weiterführende Links des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport
Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat im Rahmen seines Internetauftritts eine Seite mit allgemeinen Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Einreise und Aufenthalt in Deutschland hinsichtlich der aus der Ukraine vertriebenen Menschen eingerichtet. Hier gibt es auch ein Merkblatt für ukrainische Staatsangehörige. Die Liste der FAQs wird laufend erweitert.
Allgemeine Informationen und häufig gestellte Fragen (externer Link)

Wichtiger Hinweis
Bitte informieren Sie sich zu den aktuellen Entwicklungen auf den oben genannten Internetseiten.

Informationen in verschiedenen Sprachen
Hier erhalten Sie Informationen von der gemeinsamen Ausländerbehörde der Hansestadt und des Landkreises Lüneburg:
> Informationen in Ukrainisch (externer Link)
> Informationen auf Russisch (externer Link)

Hotline der Ausländerbehörde
Für die Ukrainerinnen und Ukrainer, die auf dem Gebiet der Hansestadt und des Landkreises Lüneburg eintreffen, bietet die gemeinsame Ausländerbehörde eine Hotline an. Hier klären Mitarbeiter der Behörde mit den Anrufern „ausländerrechtliche Fragen in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine“. Wichtig sind aktuell zum Beispiel die Klärung der Fragen zum Aufenthalt oder zu medizinischen Notfällen.

Tel: +49 41 31 30 94 44 4 
Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr
Mail: b332@stadt.lueneburg.de

Haben Sie Ihr Haustier aus der Ukraine mitgebracht?
Dann beachten Sie bitte die Vorgaben in dem zweisprachigen (deutsch und ukrainisch) Merkblatt zum Umgang mit mitgebrachten Heimtieren aus der Ukraine (PDF-Datei)