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Ausflugsziele

Ausflugsziele im Bleckeder Stadtgebiet

Die einmalige Landschaft der Elbtalaue bietet die Kulisse für vielfältige Aktivitäten und Erholung in der Natur. Ein Netz von Wander- und Radwegen zieht sich durch das Stadtgebiet und lädt zu ausgiebigen Radtouren und zu Spaziergängen mit interessanten Ausflugszielen ein. Aber auch bei Schiffsfahrten kann man die einmalige Schönheit des Biosphärenreservates Elbtalaue erleben.

An dieser Stelle können nur einige der zahlreichen Möglichkeiten aufgeführt werden, wie die Natur um Bleckede entdeckt werden kann.

TIPP: Weitere Anregungen zur Freizeitgestaltung erhalten Sie in der Touristen-Information Biosphaerium Elbtalaue - Schloss Bleckede, Schlossstraße 10, 21354 Bleckede.

TIPP: Einige der hier genannten Ausflugsziele sind auch im Faltblatt "Historischer Stadtrundgang und Wanderwege" enthalten - den Sie auf der Website der Touristen-Information der Stadt Bleckede kostenlos herunter laden können (externer Link).

Aussichtsturm Mahnkenwerder

Ein mehr als 15 Meter hoher Holzturm lädt zu einem unbegrenzten Rundblick in die Landschaft der Elbtalaue zwischen Bleckede und Boizenburg ein. Der Turm kann nur im Rahmen einer Fahrradtour zwischen Bleckede und Boizenburg angefahren bzw. bei einer Wanderung zu Fuß erreicht werden.
 

Burgturm

Der 20 Meter hohe Aussichtsturm gehört zum Gebäudeensemble des Bleckeder Schlosses. Er bietet einenBurgturm fantastischen Ausblick über das Deichvorland, auf das andere Ufer der Elbe und über die Stadt Bleckede.

Von der 1270 erstmals erwähnten Burg in Bleckede steht heute nur noch der um 1500 erbaute Rundturm. Der gut drei Meter dicke Turm oder Burgfried ist aus Backstein gemauert und außen und innen rund. Im unteren Teil des Turmes befanden sich die Verließe für die Gefangenen. Im Jahr 2002 wurde der Turm mit einer modernen Innenkonstruktion auf seine historische Höhe gebracht. Die etwa 20 Meter hohe Aussichtsplattform des Turms bietet einen weiten Blick über die Elbtalaue. Der Turm ist ganzjährig geöffnet im Rahmen eines Besuches des Biosphaerium Elbtalaue - dem Informationszentrum für das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue.

Findlingsring bei Breetze

Die steinernen Zeugen der eiszeitlichen Entstehungsgeschichte des Elbe-Urstromtales können im Findlingsring bei BreetzeFindlingsring bei Breetze besichtigt werden. Die großen und kleinen Findlinge geben Aufschluss über ihre Herkunftsgebiete in Skandinavien und damit über die Fließrichtung der mächtigen Gletscher während der Eiszeit. Die Findlinge sind somit Zeugen der erdgeschichtlichen Entwicklung, die die einmalige Landschaft der Elbtalaue geprägt hat. Die ältesten Findlinge sind über 1,75 Mrd. Jahre alt.

Der Findlingsring liegt in Bleckeder Ortsteil Breetze und ist frei zugänglich. Es stehen Parkplätze zur Verfügung.
Adresse: Bockelstraße 22a, 21354 Bleckede - Breetze

Informationen zu den Findlingen unter www.findlingsring.de (externer Link)

 

Großsteingräber im Schieringer Forst

Die Großsteingräber - auch Hünengräber genannt - im Schieringer Forst zwischen Barskamp und Großsteingrab im Schieringer ForstWalmsburg wurden in der Jungsteinzeit (zwischen 3000 und 2300 v. Chr.) angelegt. Sie sind das auffälligste Merkmal dieser Zeit und werden auch als sog. Megalithgräber bezeichnet, da sie aus großen, oft unbehauenen Steinblöcken errichtet wurden.

Ein Rundwanderweg vom Walmsburger Dorfplatz zu den Großsteingräbern im Schieringer Forst beschreibt der Flyer „Historischer Stadtrundgang und Wanderwege“, der in der Touristen-Information im Biosphaerium Elbetalaue - Schloss Bleckede erhältlich ist. Hier erhalten Interessierte auch den Flyer "Großsteingräber im Schieringer Forst" mit mehr Informationen.

 

Jüdischer Friedhof

Der seit langem nicht mehr genutzte Friedhof der früheren jüdischen Gemeinde in Bleckede befindet sich auf dem Weg von Bleckede nach Lüneburg (Lüneburger Straße - L221) auf der rechten Seite, etwa 500 Meter auf einem Feldweg westwärts, auf einer kleinen Erhebung im Gelände unter hohen Bäumen. In einer Ecke des Friedhofs haben 1943 und 1944 vier Russen – zwei Kriegsgefangene und zwei dienstverpflichtete Frauen -  ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Letzte Richtstätte

1834 hatte sich eine Gräueltat zugetragen: Ein Zimmermann hatte gemeinsam mit seiner Letzte Richtstätte von 1834Haushälterin, nachdem er mit ihr ein Liebesverhältnis angefangen hatte, seine kranke Frau vergiftet. Am 13. Mai 1834 wurde in Anwesenheit einer großen Menschenmenge das Urteil verkündet und anschließend vollstreckt: die Verurteilten wurden auf zwei Erntewagen aus dem Ort in den Bleckeder Bürgerforst hinter dem Judenfriedhof hinausgefahren und dort mit einem Schwert durch den Scharfrichter Jakob Andreas Kücken enthauptet. Ein kleiner Findling erinnert dort an die letzte Richtstätte 1834.

Das Schwert, mit dem diese letzte Hinrichtung erfolgte, kann im Biosphaerium Elbtalaue - Schloss Bleckede betrachtet werden.

 

Platos Ruh

Vom Bleckeder Ortszentrum aus in Richtung Neetze, liegt auf der rechten Seite, kurz nach dem Abzweig zum Jüdischen Friedhof, ein steinern eingefasster Ruheplatz: 1847 hatte die Regierung Geld für Notstandsarbeiten bewilligt. Der erste Beamte in Bleckede ließ den Bau der Lüneburger Landstraße beginnen. Weit kam man jedoch noch nicht. Am Endpunkt der neu erbauten Strecke setzte man zur Erinnerung den Block und nannte den Platz nach dem Namen des Amtmannes "Platos Ruh". Besonders die Fuhrleute freuten sich über den befestigten Weg, mussten sie doch bisher ihre schweren Frachten über eine Sandpiste nach Lüneburg transportieren.

 

Radegaster Kirche

Diese Kirche wurde um 1452 erbaut. Der alte Turm wurde 1752 abgebrochen und 1759/60 Radegaster Kircheneu aufgebaut. 30 Jahre zuvor, also 1729, wurde die Sakristei angebaut. Die Kanzel sowie der Altar sind aus dem Jahre 1811. Am Altar sind die beiden schönen Leuchter von 1658 und die beiden Altardecken aus den Jahren 1801 und 1849 besonders erwähnenswert.

Die Kirche ist von April bis Oktober verlässlich geöffnet. Sie ist als Radwegekirche am Elberadweg ausgezeichnet. Sehenswert ist auch das Pfarrwitwenhaus direkt neben dem Kirchengelände.

 

Rundlingsdorf Walmsburg

Der historische Ortskern von Walmsburg stellt ein halbkreisförmiges RundlingsdorfWalmsburger Pranger dar und ist als solches in seiner Anordnung denkmalgeschützt. Bei Rundlingen sind die einzelnen Bauernhäuser im Kreis angeordnet.

Auf dem Dorfplatz ist neben dem Dorfbrunnen, der im Rahmen der Dorferneuerung in seiner ursprünglicher Form aus Felsen wieder aufgebaut wurde, auch noch der Walmsburger Pranger von 1707 zu sehen, der zur Bestrafung schwerer Vergehen eingesetzt wurde.

 

St.- Jacobi-Kirche Bleckede

Die Vorgängerkirche wurde 1765 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. St.-Jacobi-Kirche BleckedeEin Jahr später wurde die Bleckeder St.-Jacobi-Kirche im spätbarocken Stil neu errichtet.

Viele Kunstgegenstände aus der alten Kirche sind erhalten geblieben, u.a. eine Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert. Kanzel und Taufstein stammen aus dem 17. Jahrhundert. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden links und rechts vom Altar zwei farbige Kirchenfenster eingefügt: hier sind das Weihnachtsgeschehen und die Auferstehung zu sehen.

Ein Kirchenfenster an der Nordseite erinnert an die Öffnung der Grenze zur ehemaligen DDR am 26. November 1989.

 

St. Vitus-Kirche Barskamp

Der Turm, als Wehrturm um ca. 950 erbaut, ist der älteste Teil dieser Kirche. St. Vitus-Kirche BarskampDas heutige Kirchenschiff geht auf einen Umbau während der Jahre 1764 bis 1770 zurück. In dieser Zeit wurden Kirche und Wehrturm vereint.

Der Altar und das darauf befindliche Abendmahlsbild wurden vom Lüneburger Maler Heinrich Melchior Westphal geschaffen. Altar und Bild stammen aus dem Jahre 1770. Das mittelalterliche Taufbecken wird getragen vom Taufständer aus rötlichem Ulmenholz, geschaffen von Bildhauer Otto Flath.

Hörenswert sind die Meyer-Orgel von 1856 und die Glocke von 1325.

 

Telegraphenberg zwischen Breetze und Neetze

Der Telegraphenberg ist die mit 92 Meter über NN die höchste Erhebung der Breetzer Berge. Granitobelisk auf dem TelegraphenbergAuf einem Sockel erhebt sich ein fast mannshoher Granitobelisk. Die eine Seite trägt die Jahreszahl 1847, die andere Seite die Buchstaben E A R für Ernst August Rex.

Das Denkmal erinnert an die Befreiung der Bauern von dem seit alters her auf ihren Höfen lastenden Verpflichtungen. Um das Geld dafür aufbringen zu können, verkauften sie ihre Heideflächen in den Breetzer Bergen an den königlichen Domänenfiskus. Gleichzeitig erwarb der Fiskus drei Höfe im Bargmoor und vereinigte sie zur Försterei. Dies geschah 1847.

Den Namen „Telegraphenberg“ erhielt die Erhebung im Zuge des russischen Feldzuges von Napoleon I., als hier eine Station der optischen Telegraphenlinie stand, die der Kaiser bis Paris hatte anlegen lassen.

 

Viehler Höhe

Die Viehler Höhe ist eine im Wald gelegenen Anhöhe bei Alt Garge Ausblick von der Viehler Höhe bei Alt Gargedirekt an der Elbe. Vom Aussichtspunkt hat man einen weiten Blick auf das rechtselbische Ufer sowie auf die Buhnen, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts das Fahrwasser für die Binnenschiffer sichern.

Beim Aussichtspunkt befinden sich noch Reste der ehemaligen Wachstation sowie eine Übersichtskarte mit der Bezeichnung der gegenüberliegenden Orte.

Der Europäische Fernwanderweg E6 führt direkt am Aussichtspunkt entlang.

 

Walmsburger Werder

Zwischen der Ortschaft Walmsburg und der Elbe befindet sich im Schutzgebiet des Biosphärenreservates Niedersächsische Elbtalaue das „Walmsburger Werder“. Das über 400 ha große Schutzgebiet bietet seltenen Tieren und Pflanzen Lebensraum und ist darüber hinaus sehr gut zu erkunden.