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Bleckeder Hamenboot ist zum Kiekeberg-Museum umgezogen

11. März 2026

Zum Freilichtmuseum Kiekeberg am Rande Hamburgs werden Verladung des Bleckeder Hamenbootes für den Transport zum Kiekeberg-Museumhistorische Gebäude möglichst unbeschadet hin verlegt, so dass Besucher des Museums eine Zeitreise in die alte Bundesrepublik unternehmen können. Zukünftig kann dort auch ein Stück Geschichte aus Bleckede erlebt werden: Vor rund einer Woche wurde in den frühen Morgenstunden ein historisches Fischerboot,das sogenannte Bleckeder Hamenboot, durch eine Fachfirma von seinem bisherigen Ausstellungsort neben der Elbtal-Grundschule auf einem Tieflader geladen und zum Freilichtmuseum am Kiekeberg gebracht. Dort soll es im Museumsgelände öffentlich zugänglich sein und im entsprechenden Kontext mit Bezug zu Bleckede ausgestellt werden. 
Für den Abtransport wurde im Vorfeld der stark sanierungsbedürftige Unterstand des Bootes fachgerecht entsorgt. Auf der freiwerdenden Fläche werden vier Stellplätze für die Elbtal-Grundschule erstellt.

Hintergrund zum Bleckeder Hamenboot:
Hamenboote wurde auf der Elbe für die Fischerei genutzt, wobei sich die entsprechende Technik langsam die Elbe hinauf entwickelt hatte und von Fischer Pehmöller - Arbeit mit dem Aalhamen - um das Jahr 1936 (Bildquelle) Kreisarchiv Landkreis LüneburgFischer zu Fischer weitergegeben wurde. Mit rund 13 Meter Länge ist das Bleckeder Boot eines der größten, die auf der Elbe bekannt sind. Es erforderte für dieses Boot drei recht starke Fischer, um es halbwegs gut zu bewegen. Das Boot wurde gestaakt, das heißt, mit Stangen dicht unter dem Uferstromaufwärts bewegt. Nach Schätzung von Dr. Rehbein war das Boot bis maximal 1939 im Gebrauch. Danach sind die Fischer für den Krieg eingezogen worden und so große Boote konnten nicht mehr bemannt werden.