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Regionales Raumordnungsprogramm für den Landkreis Lüneburg: Öffentlichkeitsbeteiligung zum dritten Entwurf startet am 26. Januar

20. Januar 2026

Der Landkreis Lüneburg bringt den dritten Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms 2025, kurz RROP 2025, in die öffentliche Beteiligung. Der Ausschuss für Raumordnung hat sich am 15. Januar 2026 mit dem Entwurf befasst. Im anschließenden Kreisausschuss wurde die Durchführung des Beteiligungsverfahrens beschlossen. Die öffentliche Auslegung der Unterlagen erfolgt damit ab dem 26. Januar 2026.

Mit dem Regionalen Raumordnungsprogramm steuert der Landkreis die langfristige Entwicklung unter anderem in den Bereichen Bevölkerung, Siedlung, Verkehr, Wirtschaft, Energie und Landschaft. Das RROP bildet damit eine zentrale Grundlage für die räumliche Entwicklung des Kreisgebiets. 

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung haben Träger öffentlicher Belange, Verbände sowie Bürgerinnen und Bürger erneut Gelegenheit, Stellung zu nehmen. Gegenstand der Beteiligung sind die Änderungen des dritten Entwurfs gegenüber dem zweiten Entwurf. Stellungnahmen sind nur zu den geänderten Teilen möglich. Diese sind in den Unterlagen gekennzeichnet. Die Auslegung der Unterlagen erfolgt vom 26. Januar bis zum 18. Februar 2026. Stellungnahmen können bis zum 18. Februar eingereicht werden. Wie bereits beim vorherigen Beteiligungsschritt stellt der Landkreis Lüneburg dafür das Online-Beteiligungstool BO.PLUS zur Verfügung. Die eingehenden Stellungnahmen werden anschließend von der Kreisverwaltung geprüft und im Fachausschuss für Raumordnung beraten. Ziel des mehrstufigen Planungsverfahrens ist ein ausgewogenes Raumordnungsprogramm, das die räumliche Entwicklung des Landkreises Lüneburg zukunftsorientiert steuert. Nach Abschluss des Verfahrens und dem Beschluss durch den Kreistag wird das Regionale Raumordnungsprogramm dem Land Niedersachsen zur Genehmigung vorgelegt.

Weitere Informationen zum RROP und zum Beteiligungsverfahren gibt es unter www.landkreis-lueneburg.de/rrop.

Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Lüneburg - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - vom 16. Januar 2026