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Wasserentnahme in der Region: Landkreis Lüneburg rät zum Sparen

30 Grad und es wird noch heißer – wenn die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, noch schnell den Garten bewässern? Was lange Zeit für viele als selbstverständlich galt, steht mittlerweile in der Kritik. Der Landkreis Lüneburg appelliert an die Bürgerinnen und Bürger: „Sparen Sie Wasser, denn Wasser ist keine unbegrenzt verfügbare Ressource. Reduzieren Sie den Verbrauch auf das absolut Notwendige.“

Der Klimawandel geht an der Region nicht vorbei. Niedrigwasser und trockene Wälder zeigen die Auswirkungen in der Natur. Der Umgang mit der lebenswichtigen Ressource Wasser löst Diskussionen aus. Wie soll es mit dem Wasser weitergehen? Fest steht: Jede Bürgerin und jeder Bürger kann mitwirken. Jeder Tropfen zählt. „Bitte gehen Sie gewissenhaft mit Wasser um“, appelliert Michael Loch, Fachgebietsleitung Wasser vom Landkreis Lüneburg. „Wir alle sind in dieser Zeit gefordert und dürfen die wertvolle Ressource nicht verschwenderisch nutzen.“ Ob für den Garten oder eine gewerbliche oder industrielle Nutzung, es geht um jeden Verbrauch. „Nutzen Sie Wasser clever. Zum Beispiel können Sie Wasser, welches Sie zuvor zum Salatwaschen oder Eierkochen genutzt haben, zum Gießen von Pflanzen verwenden“, empfiehlt Michael Loch.

Übrigens: Die Wasserentnahme aus Flüssen und Bächen mit Pumpen ist aus ökologischen Gründen grundsätzlich verboten. Bäche und Seen haben wichtige Funktionen im Naturhaushalt. Sie sind wichtiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.landkreis-lueneburg.de/wasser.

Quelle: Pressemitteilung des Landkreises Lüneburg - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - vom 19. August 2022